Franz, Raymond


Raymond Franz - ein Leben für die Wahrheit


Das Elternhaus


Es ist eine turbulente Zeit in den Vereinigten Staaten von Amerika, als Raymond Victor Franz am 8. Mai 1922 in Cincinnati das Licht der Welt erblickt. Einer Welt, in der sich durch bahnbrechende Erfindungen, teils dramatische industrielle Entwicklungen und gesellschaftliche Umbrüche eine neue Ordnung ankündigt. Altgewohnte Produktionsweisen müssen maschinellen Verfahren weichen. Die Bedeutung der noch jungen Eisenbahn wird bereits wieder durch das Automobil geschmälert. Die Menschen reagieren auf den von der Technik bewirkten Wandel mit zwiespältigen Gefühlen.


Während viele die neuen Angebote begeistert annehmen, suchen andere, die auch durch die jüngste Phase der wirtschaftlichen Depression verunsichert sind, einen Halt bei den Religionen. Glaubensbewegungen aller Art erleben in dieser Zeit einen Aufschwung…


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Zeugnisse aus bewegter Zeit


„Der Gewissenskonflikt“ - ein Glücksfall


Eigentlich hätte das Buch „Der Gewissenskonflikt“ niemals geschrieben werden sollen. Und bis zum 31. Dezember 1981 und darüber hinaus hätte auch der spätere Autor den Gedanken daran wohl weit von sich gewiesen. Er war zwar Ende Mai 1980 als Mitglied der „Leitenden Körperschaft“ der Zeugen Jehovas zurückgetreten. Aber er hatte gar nicht die Absicht, diese Religionsgemeinschaft zu verlassen. In der Zeit davor, als die unterschiedlichen und letztlich unvereinbaren Auffassungen und Denkweisen, die ihn von der Mehrheit des Leitungsgremiums trennten, immer deutlicher wurden, hatte er alles dafür getan, den Konflikt zu entschärfen und den endgültigen Bruch zu vermeiden….



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