Der „Neue Atheismus“ und die Frage nach Gott


Warum befassen wir als Christen uns mit dem Atheismus und der Frage nach Gott? Dafür gibt es zwei wichtige Gründe:


- Der gesellschaftliche Wandel fordert uns dazu heraus. Im Heft 185 fragten wir danach, was geschieht, „wenn unsere Gesellschaft ihre christlichen Wurzeln vergisst“. Christen und christliche Werke sehen sich heute einem zum Teil angriffslustigen so genannten Neuem Atheismus gegenüber, der nach den Anschlägen des 11. September 2001 alle Religionen als notorisch gewalttätig und zudem wahnhaft anklagt.


- Auch auf dem ureigensten Gebiet der Bruderdienst-Arbeit sind wir damit konfrontiert, „Sekten“-Aussteiger mehr als früher den Weg in den Atheismus gehen zu sehen. Beispielhaft einige Zitate aus Berichten ehemaliger Zeugen Jehovas:


„Ich [habe] mit Religion an sich und jeder Form von 'Übersinnlichem'/ 'Spirituellem' komplett abgeschlossen.“


„Ich bin nicht mehr religiös, das Christentum lehne ich sogar auf das Schärfste ab.“


„Vom Glauben ist allerdings nichts mehr übrig geblieben. Ich glaube gar nichts mehr.“


Deshalb ist es wichtig, sich damit auseinander zu setzen, warum wir an den liebenden Gott glauben, wie ihn das Evangelium bezeugt, und unseren Mitmenschen, auch und besonders den Aussteigern aus „Sekten“ und Sondergemeinschaften, unser Vertrauen in diesen liebenden Gott zu bezeugen.


Die „Neuen Atheisten“


Nach den islamistischen Terroranschlägen vom 11. September 2001 befassten sich eine Reihe von Bestseller-Autoren vorwiegend aus dem angelsächsischen Raum kritisch mit den Religionen. Hier seien vor allem Sam Harris, Richard Dawkins und Christopher Hitchens genannt. Aus ihrer atheistischen Grundhaltung heraus vertreten sie die Ansicht, besonders die monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) müssten als gewaltfördernd erkannt und überwunden werden.


Gemeinsam ist ihnen die grundsätzliche Ablehnung jeglicher Religion. Diese sei nicht nur aus gesellschaftlichen Gründen schädlich und deshalb im Sinne eines atheistischen Humanismus zu überwinden. Sie stelle darüber hinaus ein krankhaftes Wahnsystem ohne jegliche reale Grundlage dar. Vernünftige Menschen sollten religiöse Weltbilder ablehnen und anerkennen, dass es nur die Natur gibt. Jede Annahme, darüber hinaus würden Gott (oder Götter) existieren, sei illusorisch.


Interessant ist die Beobachtung, dass die neuen Atheisten dazu neigen, ihre eigentlichen Gegner, die religiösen Fundamentalisten aller Couleur - seien es islamistische Djihadisten („Gotteskrieger“) oder christliche Kreationisten - als die eigentlichen, authentischen Vertreter ihrer jeweiligen Religion zu betrachten. Ein reflektierter Glaube, theologische Arbeit mit dem Ziel, christlichen Glauben unter den Bedingungen der Moderne zu verantworten, kirchliche und theologische Kritik am Fundamentalismus und die selbstkritische christliche Aufarbeitung z.B. der eigenen Gewaltgeschichte werden ignoriert oder als Verfallsform der Religion betrachtet. Das ist vor dem Hintergrund des kulturellen Kampfes in den USA, in dem sich christliche Rechte und Liberale (im amerikanischen Sinne) seit Jahrzehnten gegenüberstehen, vielleicht nachvollziehbar. Aber es zeigt, dass ein solcher aggressiver Atheismus auf seine Weise ebenso zu Überzeichnungen und zu einem Schwarz-Weiß-Denken gegenüber aller Religion neigt, wie er es beim weltanschaulichen Gegner anprangert. Fundamentalistische und fanatische Denkweisen sind nicht nur in den Religionen zu finden!


Jedenfalls dürfte es zumindest für Europa schwer fallen, Judentum, Islam und Christentum als gewaltfördernde Kräfte zu beschreiben, abgesehen von einigen Randerscheinungen. Die christlichen Kirchen haben ihre zum Teil unrühmliche geschichtliche Rolle aufgearbeitet und sind heute gesellschaftliche Kräfte, die die Überwindung von Gewalt und die Versöhnung zwischen verfeindeten Gruppen fördern.


Die weltanschauliche Basis dieses neuen Atheismus mit seiner ausschließlich naturalistischen Denkweise überschreitet die Grenzen, die den Erkenntnismöglichkeiten der menschlichen Vernunft gesetzt sind. Die Behauptung, auf der Grundlage der (Natur-)Wissenschaften andere Wirklichkeiten ausschließen zu können, ist ihrerseits ideologisch-weltanschaulich. Die neuen Atheisten sitzen damit im selben Boot wie ihre religiös-fundamentalistischen Gegner.


Ist Gott beweisbar?


Mitunter neigen Christen zur Behauptung z.B. unter Verweis auf Römer 1,19 ff. jeder Mensch könne bzw. sollte von Natur aus Gott erkennen. Dadurch wird eine atheistische Haltung als schuldhaftes Vergehen betrachtet.

Allerdings geht man damit zu weit. Denn: „Die paulinische Betonung der natürlichen Ausstattung des Menschen auf Gott hin dient dazu, die universale Sündhaftigkeit, das Eingeschlossensein aller unter den Ungehorsam (Röm 11,2) zu begründen.“ Nicht gemeint ist, dass die menschliche Vernunft - vor aller göttlichen Offenbarung - die Erkenntnis der Existenz Gottes ermöglicht. Luther hat einer natürlich-vernünftigen Gotteserkenntnis eine Absage erteilt. Und in der neueren Theologie hat Karl Barth (1886-1968) jeder natürlichen Theologie widersprochen.


Mit dem evangelischen Theologen Pannenberg (*1928) kann man allenfalls davon sprechen, dass sich dem Menschen von seinem Wesen her die Frage nach Gott stellt. „In der Offenheit des Menschen für Göttliches zeigt sich nach Wolfhart Pannenberg (...) ein anthropologisches Spezifikum, das auf die ihm eigene Religiosität verweist: `Zu den Eigentümlichkeiten, die den Menschen von den ihm zunächst verwandten Tieren unterscheidet, gehört neben anderem auch die Tatsache, daß er Götter oder göttliche Mächte in irgendeiner Form verehrt, also Religion hat´.“


Dennoch ging die christliche Theologie vor allem im Mittelalter und der frühen Neuzeit davon aus, die Existenz Gottes sei beweisbar, so dass die menschliche Vernunft sie bei Abwägung der vorgelegten Argumente bejahen muss. Diesem Nachweis sollten die so genannten Gottesbeweise dienen.

Die klassischen Gottesbeweise


Der für uns wohl fremdartigste derartige Beweis ist der so genannte ontologische Gottesbeweis. Er wurde von dem Theologen Anselm von Canterbury (1033-1109) entwickelt und in der Neuzeit von dem Philosophen René Descartes (1596-1650) wieder aufgegriffen. Er besagt, dass Gott etwas ist, worüber hinaus Größeres nicht gedacht werden kann. Dies trifft aber nur dann zu, wenn Gott tatsächlich existiert, weil man sonst doch etwas Größeres denken könnte, nämlich ein existierendes denkbar Größtes.


Der kosmologische Gottesbeweis wird auch heute noch gern von konservativen Christen verwendet. Der Theologe Thomas von Aquin (1225-1274) stellte ihn in seinem Lehrstück quinque viae („Fünf Wege“) in den Mittelpunkt seiner Beweisführung für die Existenz Gottes. Das wesentliche Element dieses Beweisganges ist, dass alles Bestehende einen Anfang habe und von anderen Ursachen abhängig sei. Die Kette dieser Abhängigkeiten könne aber nicht unendlich sein, deshalb müsse es einen ersten Anfang, einen nicht bewegten Beweger geben, und das sei Gott.


Mit dieser Beweisführung verwandt ist der teleologische Gottesbeweis. Er verweist auf die Zweckmäßigkeit und Zielorientiertheit der Natur. Ihre Strukturen und Ordnungen würden darauf verweisen, dass sie geplant sind und so von einem intelligenten Konstrukteur zeugen. Die Komplexität der sichtbaren Welt und die erstaunliche Zweckmäßigkeiten der Naturphänomene ließen sich ohne schöpferischen Planer und Verursacher nicht erklären. In der neueren Debatte wurde diese Argumentation vor allem in den USA mit dem Konzept des intelligent design wieder aufgegriffen.


Weitere Argumente für die Existenz Gottes setzen bei der Befindlichkeit des Menschen an. Der historische Gottesbeweis weist darauf hin, dass alle bisherigen Völker und Gesellschaften Begriffe von Göttern oder Gott hätten, der Gedanke an Gott sei tief in der menschlichen Vernunft verankert. Der axiologische Beweis (von griech. axia = der Wert) argumentiert mit dem Streben des Menschen nach (ethischen) Werten. Wenn wir nicht davon ausgehen wollen, dass dieses Streben absurd sei, müsse aufgrund der Endlichkeit aller innerweltlichen Werte ein höchstes Gut angenommen werden als Grundlage und Garant dieses Strebens, nämlich Gott.


Kants Kritik der Gottesbeweise


Der Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) hat eine grundlegende Kritik der Gottesbeweise unternommen. Sein Ausgangspunkt ist die Frage, was die menschliche Vernunft überhaupt erkennen kann. Darauf antwortet er, dass zuverlässige Erkenntnisse nur über solche Dinge zu gewinnen sind, die Gegenstand sinnlicher Erfahrung sind, also vom Menschen mit seinen Sinnen wahrgenommen werden können. Da dies auf Gott niemals zutrifft und zutreffen kann - er gehört nicht zur natürlichen Welt, da er `transzendent´ ist, also jenseits des Bereiches sinnlicher Erfahrung -, können Menschen über ihn grundsätzlich keine gesicherten Aussagen treffen. „Kant schließt die Beweisbarkeit Gottes wegen der begrenzten Reichweite der menschlichen Erkenntnismöglichkeiten prinzipiell aus.“ Das bedeutet allerdings auch, dass aus denselben Gründen ein Wissen über die Nicht-Existenz Gottes ebenfalls unmöglich ist.


In seinem Werk „Kritik der reinen Vernunft“ führt Kant aus - dies kann hier im Einzelnen nicht dargestellt werden -, dass der teleologische und der kosmologische Gottesbeweis auf dem ontologischen Argument beruhen. Dieses ist nach Kants Erkenntnis aber nicht haltbar, weil das Sein einer Sache (eines „Dings“ in der Sprache Kants) keine Eigenschaft dieser Sache ist, wie es Anselms Beweisführung voraussetzt. „Sein ist offenbar kein reales Prädikat. 100 wirkliche Taler enthalten nicht das mindeste mehr als 100 mögliche.“ Weil die Ebene der Begriffe und die Ebene der tatsächlichen Existenz klar unterschieden werden müssen, kann ein Begriff nie zu Urteilen über die Realität eines gedachten Gegenstandes führen.


Kants Konsequenz aus seiner Kritik der traditionellen Gottesbeweise ist nicht der Atheismus. Auch wenn er Gott aus der menschlichen `reinen Vernunft´ nicht für beweisbar hielt, hat er selbst einen Gottesbeweis auf der Grundlage der praktischen Vernunft entwickelt, den so genannten moralischen Gottesbeweis.


Ausgangspunkt dieser Argumentation ist die Beobachtung, dass jeder Mensch innerlich zur Sittlichkeit verpflichtet ist - unabhängig davon, ob er dieser Verpflichtung folgt oder unethisch handelt. Dieses Sittengesetz ist nicht von außen an uns herangetragen, sondern liegt in der Vernunft selbst begründet. Wenn sittliches Handeln vernünftig sein soll, muss es eine Instanz geben, die die Vernünftigkeit des sittlichen Handelns garantiert. Denn unsere Lebenserfahrung zeigt uns, dass ethisches Tun beileibe nicht immer sofort und mitunter auch gar nicht zu unseren Lebzeiten zu positiven Folgen führt, Gewissenlosigkeit dagegen oft ungeahndet bleibt. Deshalb ist für Kant Gott die notwendige Instanz, die letztendlich Moralität und Glückseligkeit in Einklang bringt. Es sei deshalb moralisch, Gottes Dasein anzunehmen.


Kant räumt ein, dass diese Beweisführung nicht zur logischen, sondern zur moralischen Gewissheit hinsichtlich der Existenz Gottes führt. Weil die Gottesidee sich in der Vernunft so hartnäckig behauptet (wie es auch der historische Gottesbeweis besagt), haben wir seiner Ansicht nach eine gute Grundlage, hierin keine Täuschung, sondern einen vernünftigen Grund für das Dasein Gottes zu sehen, wodurch zudem verhindert wird, die Wirklichkeit als absurd erfahren zu müssen.


Gottesbeweise nach Kant


Trotz Kants Feststellung, dass die menschliche Vernunft zu Gottesbeweisen prinzipiell nicht fähig sei, ist die philosophische Diskussion dieser Frage bis in unsere Zeit weiter gegangen. Nach wie vor gibt es Denker, die den ontologischen Gottesbeweis vertreten. Der Philosoph Richard Swinburne (*1934) entwickelte eine Beweisführung, die sich auf einer Zusammenschau kosmologischer und teleologischer Argumente stützt, gemäß der das Dasein Gottes wahrscheinlicher ist als seine Nicht-Existenz. Der Philosoph Robert Spaemann veröffentlichte 2007 sein Buch „Der letzte Gottesbeweis“, in dem er zeigen möchte, dass die `Wahrheitsfähigkeit´ des Menschen Gott als Garant einer letztgültigen Wahrheit voraussetzt.


Wie auch immer man im Einzelnen die Beweiskraft der modernen Argumente für die Existenz Gottes beurteilen mag - es soll nicht verschwiegen werden, dass sie jeweils sehr kontrovers diskutiert werden -, die anhaltende Debatte zeigt doch, dass auch den heutigen Menschen weiterhin die Frage nach Gott umtreibt.

Was aber haben der christliche Glauben und die Theologie zu dieser Fragestellung zu sagen, die sie ja im innersten Kern betreffen?


Christliche Antworten auf die Frage nach Gott


Was die Gottesbeweise und die Behauptung mancher atheistischer Autoren betrifft, die Naturwissenschaften führten zur Verneinung der Existenz Gottes, so ist nach dem vorher Ausgeführten festzuhalten:


- Die Naturwissenschaften können als notwendigerweise rein innerweltliche Angelegenheit die Existenz Gottes weder beweisen noch widerlegen. Gegenteilige Aussagen verkennen die Grenzen dessen, was der menschlichen Vernunft erreichbar ist.


- Die Gottesbeweise liefern deshalb keine wissenschaftlichen Belege für das Dasein eines höchsten Wesens. Sie können aber nach wie vor als Hinweise darauf verstanden werden, dass die Überzeugung von der Existenz Gottes der Vernunft nicht widerspricht.


Der christliche Glaube weist auf den markanten `Ort´ hin, in dem wir Gott begegnen. Es sind dies nicht philosophische Überlegungen, sondern seine Selbstoffenbarung in Jesus Christus. „Nachdem Gott vorzeiten zu vielen Malen und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet durch den Sohn“ (Hebr 1,1.2 Zürcher Bibel). Durch Christus, den göttlichen Logos, hat sich Gott der Welt zugewandt, in ihm wurde und wird der Vater `sichtbar´(2 Kor 5,19, Joh 1,1.14; 12,45).


Glaube im reformatorischen Sinn ist im Kern nicht eine Theorie über die Existenz eines höchsten Wesens. Er ist ein Lebensvollzug im Sinne des Vertrauens auf den Gott, der sich in Jesus Christus geoffenbart hat. Gott erkennen wir in Christus, sein Wirken in dem zentralen Geschehen des christlichen Glaubens, dem Leben, Sterben und Auferstehen Jesu Christi. Dieser Glaube ist niemals eine Leistung oder ein Werk, auf den sich der Christ vor Gott berufen kann oder über den er verfügt. Er ist selbst ein unverfügbares Geschenk Gottes (Eph 2,8).


So leben Christen im Vertrauen darauf, dass das Universum kein aus sich selbst heraus existierendes abgeschlossenes und damit letztlich sinnloses Geschehen ist, sondern dass Gott sich in Jesus Christus dem Menschen zugewandt und ein Leben im Glauben und in der Hoffnung schenkt, das ermöglicht, jenseits aller scheinbaren Absurdität des Daseins sich von Gott angenommen und getragen wahrzunehmen.


Im Gespräch mit Atheisten


Als Christen sind wir aufgefordert, „in Sanftmut und Ehrerbietung“ Rechenschaft über unsere Hoffnung abzulegen (1 Pet 3,15.16 Zürcher Bibel). Das gilt natürlich auch für das Gespräch mit Atheisten und Agnostikern, insbesondere mit solchen, die sich nach dem Ausstieg von den Zeugen Jehovas oder anderen derartigen Religionsgemeinschaften vom christlichen Glauben abgewandt haben.


Bei „Sekten“-Aussteigern sollten wir immer berücksichtigen, dass ihre Erfahrungen mit ihrer früheren Gemeinschaft sie oft besonders sensibel gegenüber unheilvollen religiösen Lebensweisen und Ideologien gemacht haben. Viele haben ihre Zeit in der „Sekte“ als eine Art `Religion zum Abgewöhnen´ erfahren.


Die Begegnung mit Nichtglaubenden sollte respektvoll geschehen. Atheismus und Religionslosigkeit sind weder Dummheit noch ein Defizit, auf das der Christ herabsieht, keine zusätzliche und besonders vorzuwerfende Sünde gegenüber der in der Bibel dargelegten Sündhaftigkeit jedes Menschen. Als Christen können wir bezeugen, warum der Glaube der beste Weg für unser Leben ist, wie er uns Sinn, Orientierung und Trost schenkt. Wir wissen in solchen Gesprächen, dass nicht wir es sind, die den Gesprächspartner zum Glauben „überreden“ wollen, ein solcher Versuch wäre vom Ansatz her sinnlos. Den Glauben selbst schenkt Gott durch den Heiligen Geist, darauf haben wir keinen Einfluss. Deshalb können wir getrost und in Ruhe in ein solches Gespräch eintreten. Und wir haben die Freiheit, es auch abzubrechen, wenn es aufgrund unüberbrückbarer Gegensätze oder auch bei Respektlosigkeiten und Beleidigungen sinnlos geworden ist.


Christen können so ihren Glauben bezeugen in der Gewissheit, von ihm getragen zu sein. Wir wissen, dass keine Wissenschaft das Werkzeug hat und haben kann, den Grund unseres Glauben, den liebenden Gott, zu widerlegen. Wir können in Gelassenheit auch selbstkritisch die Fehler und Widersprüche christlicher Religion in Geschichte und Gegenwart wahrnehmen und uns darauf aufmerksam machen lassen. Die Wirklichkeit des lebendigen Gottes ist davon nicht betroffen.


Rainer Ref

aus "Brücke zum Menschen" Nr. 193





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